Die Vulkanberge Indonesiens, die von Sumatra nach Bali und im Westen bis nach Java reichen waren am Ende des Nachkambriums (Pliozän) von dichten tropischen Wäldern mit "Dipterocarpus" (Familie der Magnoliengewächse) bedeckt. Sehr oft waren diese Vulkane in Aktivität. Die Eruptionen waren so stark, dass sie die gesamten Wälder im Umkreis entwurzelt wurden. Diese wurden dann von einer dicken Schicht aus heisser Asche bedeckt.

Die Bäume, die sich im näheren Umfeld des tobenden Vulkans befanden, verbrannten und die, die an der Oberfläche lagen, verfaulten. Die Stämme, die sich ausserhalb dieser beiden Extremen befanden, fanden die idealen Bedingungen für den Versteinerungsvorgang. Sie wurden durch Wärme sterilisiert. Bakterien oder Mikroorganismen, die für die Verfaulung verantwortlich waren, waren zerstört worden.

 

 

Das Silizium, das sich in der vulkanischen Asche befindet, wurde durch durchsinkendes Wasser aufgelöst und somit konnte die Umwandlung durch Mineralien wie der Quarz, Chalzedon oder Jaspis beginnen. Man findet diese Hölzer manchmal in Flussbetten aber die schönsten findet man in einigen Metern Tiefe.

 

 

Querschnitt eines versteinerten Bäumes aus Java (Dipterocarpus)

 

 

Längsschnitt eines versteinerten Magnolie
(Werkstück "Venise" - 70x40cm)

 

 Polierte versteinerte Magnolienstämme

 

 

 

 

 

 

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