Twei "heilbringende" Naturkatastrophen

Die Bäume dieses Waldes erlebten in nur kurzer Zeit zwei "heilbringende" Naturkatastrophen.

Zuerst gab es eine gewaltige Überschwemmung, die dazu führte, dass tausende von Baumstämmen entwurzelt und in einem mächtigen Wasserstrom über eine Strecke von 300km mitgerissen wurden. Auf dieser langen Reise wurden oft die Baumrinden, Äste und Wurzeln zerstört. Zuletzt lagerten sich die Baumstämme in einer nicht turbulenten Zone oder auch in Schwemmlandebenen ab, Unter Wasser und ohne Sauerstoff wurde dadurch die natürliche Verrottung der Bäume verhindert.

 

 

Die zweite Naturkatastrophe war das Ausbrechen von Vulkanen, die kein Lava sondern feine Asche ausspiehen und die Landstriche mit einem zum Teil 800 meter dicken Mantel überdeckten. Dieser entstandene Brei aus verschiedenen Sedimenten, der Asche und dem vorhanden Wasser vermengt dringt langsem in die Baumstämme ein.

Je nach Porosität konnte dies je nach dem in grosser oder kleinerer Quantität in die Holzfasern durch die vorhandenen Zellenkanäle der Bäume eindringen und durchsickern.

 

 

Der Grundbaustein fossiler Hölzer sind siliziumreiche Mineralsäuren. Darum spricht man von einer Verkieselung (Chalzendonisierung oder Opalisierung) In manchen Vertiefungen findet man Achat, Amethyst oder auch Zitrin. Hiierbei spricht man von einer Pseudomorphose.

Die bekanntesten Fundorte befindet sich in Arizona, "Bad-Lands" in 1800 Meter Höhe.

Die « Rocky Mountains » gab es vor 225 Jahren noch nicht. Bei der Entstehung dieses Gebirges wurden die Baumstämme somit in diese Höhenlage gehisst. Erdbeben haben sie dann in sogenannte 1Meter lange « Logs » zerstückelt. Sie bekamen Risse und das danach eingedrunge Wasser spaltete die Wurzeln vom Stamm und die Luft veranlasste dann das Oxidieren der Farben. An der Erdoberfläche verfallen sie zu Sand. Nur die, die in bestimmten Tiefen liegen sind geschützt. Dank der Erosion durch den Wind und Regen kamen diese Bäume zum Vorschein.

 

Aus diesem Grund sind die meisten, aus Arizona kommenden Stämme oval. Während der Versteinerung standen diese Bäume nicht, sondern sie lagen. Die Bäume deren Struktur, als sie noch Holz waren, nicht sehr solide war und schon am Verfaulen waren, gaben durch den Druck nach und sie charakterisieren sich durch die Form eines Rugby-Ballons.

 

Verkieseltes Holz von der Verformung durch Druck

 

 

Die Farben

Jeder Baum hat seinen eigene Geschichte und darum ist jeder in seiner Farbstruktur unterschiedlich. Die diverse Farbpalette eines versteinerten Holzes hat nichts mit seiner Art zu tun.

Die chemischen Komponenten mit dem Wasser und der Asche vermischt mit den verschiedenen Sedimenten gaben ihre Farben ab. Der Baum kam zuerst mit Eiisen in Kontakt, die die rote Farbe verkörpert (Rost). Später filterten Mangan (violet) Kupfer (blau) in die Stämme.

Die Stämme wurden in aufeinanderfolgenden Phasen imprägniert. Die ersten Zonen waren die Stellen, wo das Holz sehr zart und porös war. Die restistenteren Stellen, wie das Herz des Stammes, die Knollen und die Verästelungen haben verschiedene Farbvarianten. Man könnte fast sagen, dass der Baum sich die Farben, nach seiner Porosität, und dem Moment ausgesucht hat.

Die Stämme, die aus einer sehr grossen Tiefe stammen sind meistens weniger farbig, als die, die aus einer nahen Oberflächenzone stammen. Hölzer aus Arizona charakterisieren sich durch dieses schöne « Rot » (Eisen) das Mineral, das in der Gegend den « Bad Lands » am meisten vorkommt.

 

Wesentliche farbegende Mineralien

 

Eisen:

rot, orange, gelb, violett, schwarz oxidiert, grün reduziert

Uran:

gelb, grün, braun

Mangan:

blau, violett, schwarz

Chrom, Kobalt, Kupfer: 

blau, grün

Nickel :

grün

Kohlenstoff:

schwarz

Siliziumdioxid:

weiß, grau

 

 

 

 

 

Araucaria News

Impressum

Animation : L'Araucaria  -  Realisation : Les Logiques Bio Le Berruer F-38530 Pontcharra