Das Leben in den Ozeanen begann vor 2 Milliarden Jahren, die Alpen sind nur 100 Millionen Jahre alt, der Mensch eben mal 4 Millionen. Die versteinerten Bäume aus Arizona oder Madagaskar, stammen aus dem Trias. Sie sind 225 Millionen Jahre alt.

Im Trias spaltete sich der Kontinent in einen nördlich gelegenen Teil, Laurasia, und einen südlichen Teil, Gondwana, getrennt durch ein neues Ozeanbecken, die Paläotethys. Es herrscht ein sehr warmes Klima, die Pole existieren nicht.

 

Twei "heilbringende" Naturkatastrophen

Die Bäume dieses Waldes erlebten in nur kurzer Zeit zwei "heilbringende" Naturkatastrophen.

Zuerst gab es eine gewaltige Überschwemmung, die dazu führte, dass tausende von Baumstämmen entwurzelt und in einem mächtigen Wasserstrom über eine Strecke von 300km mitgerissen wurden. Auf dieser langen Reise wurden oft die Baumrinden, Äste und Wurzeln zerstört. Zuletzt lagerten sich die Baumstämme in einer nicht turbulenten Zone oder auch in Schwemmlandebenen ab, Unter Wasser und ohne Sauerstoff wurde dadurch die natürliche Verrottung der Bäume verhindert.

 

 

Die Vulkanberge Indonesiens, die von Sumatra nach Bali und im Westen bis nach Java reichen waren am Ende des Nachkambriums (Pliozän) von dichten tropischen Wäldern mit "Dipterocarpus" (Familie der Magnoliengewächse) bedeckt. Sehr oft waren diese Vulkane in Aktivität. Die Eruptionen waren so stark, dass sie die gesamten Wälder im Umkreis entwurzelt wurden. Diese wurden dann von einer dicken Schicht aus heisser Asche bedeckt.

Die Bäume, die sich im näheren Umfeld des tobenden Vulkans befanden, verbrannten und die, die an der Oberfläche lagen, verfaulten. Die Stämme, die sich ausserhalb dieser beiden Extremen befanden, fanden die idealen Bedingungen für den Versteinerungsvorgang. Sie wurden durch Wärme sterilisiert. Bakterien oder Mikroorganismen, die für die Verfaulung verantwortlich waren, waren zerstört worden.

        

 

Die Stämme aus Madagaskar, als auch die von Arizona nennt man « Allochtones », das so viel heisst, dass sie nicht aus dem Ort stammen, an dem man sie gefunden hat. Sie haben keine Äste und auch keine Wurzeln.

Man findet sie in der Region von Mahajanga. Die überwiegende Farbe ist beige, wie die Farben alter Hölzer. Sehr rar sind die Farben rot, gelb oder schwarz.

 

Eine Pseudomorphose ist ein Mineral, das nicht seine typische Eigengestalt zeigt, sondern die äussere Form einer anderen Mineralart angenommen hat. Die Form des Baumes bleibt bestehen. Sie entstehen beispielsweise dadurch, dass zuerst Mineral A in einem Gestein kristallisiert, später weggelöst wird und der Hohlraum durch Mineral B verfüllt wird. Die Bezeichnung folgt immer der Regel Pseudomorphose von Mineral B nach A ; Der Ersatz des Ursprungsminerals muss nicht unbedingt durch ein anderes Mineral erfolgen.

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